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Mama wollte die Backofentür zwischen den Scheiben reinigen – dieser einfache Trick ersparte ihr das komplette Auseinanderbauen

Eine Backofentür ist allerdings normalerweise nicht einfach eine einzige dicke Glasscheibe. Moderne Geräte besitzen häufig mehrere Glasschichten. Dadurch bleibt die Außenseite der Tür kühler und die Wärme besser im Garraum.

Die Konstruktion ist dabei nicht bei jedem Hersteller vollständig luftdicht. Je nach Modell gibt es Lüftungsöffnungen, durch die Luft zirkulieren kann. Beim Braten und Backen entstehen Dampf und winzige Fettpartikel. Mit der Zeit können sich Ablagerungen bilden, die man irgendwann als Streifen oder Schlieren erkennt.

Das passiert nicht innerhalb weniger Tage. Deshalb fällt es häufig erst nach Monaten oder sogar Jahren auf.

Bei unserem Ofen sah die Tür beispielsweise lange völlig sauber aus. Erst gegen das Licht konnte man irgendwann einen kleinen Fleck erkennen. Daraus wurden mehrere Schlieren und irgendwann störte es mich jedes Mal, wenn ich den Backofen öffnete.

Das Ärgerliche daran: Der restliche Ofen kann blitzblank sein und trotzdem sieht die Tür ungepflegt aus.

Also habe ich ausprobiert, ob man tatsächlich an den Zwischenraum herankommt, ohne sofort die gesamte Tür auseinanderzunehmen.

Es funktioniert – allerdings nur bei entsprechend konstruierten Backofentüren.

Der einfache Trick

Als Erstes sollte der Backofen vollständig ausgeschaltet und kalt sein. Ich würde niemals versuchen, an einer noch warmen Backofentür zu arbeiten. Außerdem sollte man zunächst in die Bedienungsanleitung schauen. Einige Hersteller sehen ausdrücklich eine bestimmte Methode zum Entfernen beziehungsweise Reinigen der inneren Scheiben vor.

Wenn die Konstruktion der eigenen Tür passende Öffnungen besitzt, benötigt man erstaunlich wenig.

Ich habe ein sauberes Mikrofasertuch, ein schmales langes Hilfsmittel und etwas warmes Wasser mit einem winzigen Tropfen Spülmittel verwendet.

Der entscheidende Punkt ist das lange Hilfsmittel.

Es muss schmal genug sein, um durch die Öffnung zu passen, gleichzeitig aber stabil genug, damit man das Tuch kontrolliert bewegen kann. Wichtig ist außerdem, dass keine scharfen Metallkanten direkt über das Glas gezogen werden. Genau deshalb würde ich einen blanken Drahtbügel nicht einfach so zwischen die Scheiben schieben.

Das Ende sollte vollständig mit einem weichen Tuch bedeckt sein.

Das Mikrofasertuch ist so befestigt, dass es sich keinesfalls im Inneren lösen kann. Das klingt banal, ist aber wichtig. Ein verlorenes Tuch zwischen den Scheiben wäre schließlich schlimmer als der ursprüngliche Fettfleck.

Dann wird das Tuch nur leicht angefeuchtet.

Nicht tränken.

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