Es gibt diese Stellen in der Küche, die man regelmäßig putzt und trotzdem nie richtig sauber bekommt. Bei mir war es lange Zeit die Backofentür. Von konnte ich sie problemlos abwischen, die Innenseite wurde mit etwas Spülmittel ebenfalls sauber, aber außen entdeckte ich irgendwann einen gelblich-braunen Streifen, der einfach nicht verschwinden wollte. Ich wischte noch einmal darüber, nahm Glasreiniger, später sogar einen stärkeren Fettlöser – nichts passierte. Erst als ich genauer hinsah, wurde mir klar, warum: Der vulkanische Schmutz sich gar nicht auf der Oberfläche. Er saß zwischen den Glasscheiben der Backofentür.
Wer das einmal bemerkt hat, kennt wahrscheinlich das Problem. Plötzlich sieht man jeden Fleck. Besonders wenn Licht durch das Ofenfenster fällt, wirken die Fettspuren zwischen den Scheiben noch schlimmer. Man kann von beiden Seiten darüber hinweggehen, so viel man möchte – man erreicht sie einfach nicht.
Meine erste Reaktion war deshalb: Dafür muss wahrscheinlich die komplette Tür auseinandergebaut werden.
Und genau darauf hatte ich überhaupt keine Lust.
Ich hatte schon Bilder von Backofentüren gesehen, bei denen mehrere Schrauben entfernt werden mussten, anschließend wurden die Glasscheiben herausgenommen und man wusste am Ende nicht mehr, welche Scheibe eigentlich wohin gehörte. Bei manchen Geräten ist das tatsächlich der richtige Weg. Doch bevor man Schraubenzieher und Werkzeug holt, lohnt sich bei vielen Backöfen ein genauer Blick auf die Konstruktion der Tür.
Denn manche Modelle besitzen Öffnungen beziehungsweise Lüftungsschlitze, über die sich der Zwischenraum der Scheiben erreichen lässt. Und genau hier kommt ein erstaunlich einfacher Haushaltstrick ins Spiel.
Warum wird es überhaupt zwischen den Scheiben schmutzig?
Das hatte ich mich zunächst ebenfalls gefragt. Schließlich ist die Backofentür geschlossen. Wie sollen dort Fett und Schmutz hineinkommen?





