Zwiebeln: Quercetin und die Verdünnung von Sekreten
Zwiebeln enthalten eine signifikante Konzentration an Quercetin, einem Bioflavonoid, das für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist.
Antihistaminika und Mukolytika. Quercetin wirkt auf mehreren Ebenen: Es reduziert übermäßige Entzündungen der Nasen- und Bronchialschleimhaut, hemmt die Freisetzung von Histamin (das für begleitende allergische Reaktionen verantwortlich ist) und fördert die Verflüssigung von Schleim, der die Atemwege verstopft.
Diese natürliche schleimlösende Wirkung ist für Menschen mit chronischer Sinusitis oder anhaltender verstopfter Nase von entscheidender Bedeutung. Durch die Verflüssigung des Sekrets fördert die Zwiebel dessen natürlichen Abfluss und lindert so den Hirndruck und damit verbundene Kopfschmerzen.
Frischer Ingwer: Gingerole und thermogene Wirkung
Ingwer ist dank seiner phenolischen Verbindungen, den sogenannten Gingerolen, ein wichtiger Bestandteil, die besonders im frischen Rhizom konzentriert vorkommen. Diese Moleküle weisen starke und lang anhaltende entzündungshemmende Eigenschaften auf, vergleichbar mit einigen nichtsteroidalen Antirheumatika, jedoch ohne deren verdauungs- oder gastrointestinale Nebenwirkungen.
Ingwer hat außerdem eine spürbare thermogene Wirkung – er erhöht die Körpertemperatur leicht und regt das Schwitzen an – ein Mechanismus, durch den der Körper auf natürliche Weise Giftstoffe ausscheidet.
Diese Wirkung fördert zudem eine bessere Durchblutung und optimiert so die Versorgung infizierter oder entzündeter Gewebe mit Sauerstoff und essentiellen Nährstoffen.





